Ein elegantes Wildgericht auf Fine-Dining-Niveau – veredelt mit der aromatischen Tiefe echter Quittenkonfitüre & GIN
Wildgerichte haben etwas Feierliches. Sie verbinden Natur, Handwerk und Kulinarik.
Dieses Rezept für Rehrücken sous-vide ist die perfekte Bühne für ein Aroma, das häufig unterschätzt wird: Die Quitte.
In Kombination mit einer Quittenkonfitüre aus ganzer Frucht, veredelt mit Gin, entsteht eine Sauce, die glänzt – im wahrsten Sinne des Wortes – und dem Wildgericht eine außergewöhnliche Eleganz verleiht.
Zutaten für 2 Personen:
Rehrücken:
- 2 Rehrücken-Medaillons (à ca. 150 g)
- Salz, schwarzer Pfeffer
- 1 Zweig Rosmarin
- 1 Zweig Thymian
- 1 EL Butter
Quittenmarmeladen-Jus:
- 2 EL Quittenkonfitüre EXTRA mit GIN
- 150 ml Wildfond
- 30 ml Rotwein
- 1 TL dunkle Schokolade (85 %)
- 1 kleine Schalotte
- ½ TL grüner Pfeffer (zerdrückt)
- 1 TL Butter zum Binden
Sellerie-Kartoffel-Duo:
- 200 g Knollensellerie
- 150 g mehligkochende Kartoffeln
- 2 EL Butter
- 40 ml Sahne
- Salz, Muskat
Anrichten
Sellerie-Kartoffel-Püree als Basis auf den Teller streichen.
Rehrücken-Medaillons daraufsetzen.
Den glänzenden Quitten-Jus darüberträufeln.
Mit frischem Thymian und grünem Pfeffer garnieren.
Kleine Punkte Quittenkonfitüre als aromatische Highlights setzen.
Zubereitung:
- Rehrücken salzen, pfeffern und mit Rosmarin & Thymian vakuumieren.
- Bei 56 °C für 50 Minuten sous-vide garen – butterzart, perfekt rosa.
- Kurz vor dem Servieren in Butter schwenken, bis eine feine goldene Oberfläche entsteht.
Ohne Sous-vide?
Reh scharf anbraten und im Ofen bei 120 °C ca. 10–12 Minuten ziehen lassen.
Quittenmarmeladen-Jus:
- Schalotte fein würfeln und in Butter anschwitzen.
- Mit Rotwein ablöschen und einkochen lassen.
- Wildfond zugeben und auf die Hälfte reduzieren.
- Quittenkonfitüre mit Gin einrühren → Glanz, Tiefe, Aromatik.
- Schokoladenstück einrühren, bis es schmilzt – das sorgt für Körper & Feinheit.
- Mit grünem Pfeffer abschmecken.
- Zum Schluss mit Butter montieren (nicht kochen!).
Sellerie-Kartoffel-Duo
- Sellerie & Kartoffeln weich kochen.
- Mit Butter und Sahne cremig pürieren.
- Mit Muskat würzen.
- Optional: Etwas Quittenkonfitüre untermischen – ergibt ein überraschend harmonisches Aroma.



